Reproduktive Gesundheit – die Perspektive geflüchteter Frauen in der Schweiz
Die Hörbeiträge der Künstlerinnen Donya Speaks und Nina Balmer lässt die Co-Forscherinnen zu Wort kommen.
Diese Hörbeiträge entstanden aus der gemeinsamen Arbeit der Künstlerinnen Donya Sbika und Nina Balmer, den Co-Forscherinnen Tahmina Taghiyeva, Fatma Leblebici und Saba Solomon, sowie der Projektleiterin Milena Wegelin. Musik von SDnA for Trouble Music.
Gesamtdauer: 17min 11 sek
Sprache: Deutsch/Schweizerdeutsch

Kapitel 1
Reproduktive Gesundheit und Gerechtigkeit
Welche Faktoren beeinflussen deine Entscheidung, ob und wann du Schwanger werden möchtest?
Kapitel 2
Die Situation in den Schweizer Asylzentren
Warum ist es notwendig, über die reproduktiven Rechte für Frauen in den Asylzentren zu sprechen?
Kapitel 3
Verhütung und Schwangerschaftsabbruch
Welche Hürden hast du bei der Beschaffung von Verhütungsmitteln oder der Organisation eines Schwangerschaftsabbruchs erlebt?
Kapitel 4
Privatsphäre und Sicherheit
Was braucht es, damit ein Umfeld sicher und intim genug ist, damit du deine Sexualität gut und gerne leben kannst?
Kapitel 5
Handlungsbedarf und Utopien
Was sind deine Wünsche an eine Welt, in der die reproduktiven Rechte
für Frauen gewährleistet sind?
Credits für Audiobeiträge
Konzept, Moderation, Schnitt: Donya Sbika (Donya Speaks)
Konzept, Gedichte: Nina Balmer
Gedichte, Co- Forschung: Tahmina Taghiyeva, Fatma Leblebici, Saba Solomon
Koordination, Projektleitung: Milena Wegelin
Musik, Mixing: SDnA for Trouble Music
Donya Speaks (Donya Sbika)
Donya ist Tanz- und Theaterschaffende aus Bern und Tunis. In ihrer Arbeit verbindet sie lustvoll Text und Bewegung, Komik und Tragik, Form und Inhalt und sucht nach neuen Bedeutungen. Sie versteht die Bühne als Möglichkeitsraum und das Theater als Mittel, einen Dialog zu gestalten und die Weltordnung zu hinterfragen. 2022 feierte Donya mit der poetischen Performance “Bis zum Ende des Regens”, in Koproduktion mit dem Tanzhaus Bern und dem Théâtre de l’Opéra Tunis, Premiere. 2024 realisierte sie in Koproduktion mit der Dampfzentrale Bern das transnationale und feministische Stück «POETiK- P». Sie studierte an der Accademia Dimitri, der Zürcher Hochschule der Künste und der Justus Liebig Universität in Giessen. Mehr unter: www.donyaspeaks.com
Nina Balmer
Nina arbeitet als Theaterschaffende, Dichterin und Theaterpädagogin. Sie versteht Theater als Ausdrucksform, welche sich über die alltäglichen Logiken hinaus bewegt und versucht, mit allen Sinnen die Welt zu fassen. In ihren Arbeiten setzt sie sich auf provokant poetische Weise mit Sprache und deren Möglichkeiten auseinander. So hat sie mit dem Hörspiel „Stöhn dich zu sehen“ die Chorgasse des Theater Neumarkt in Zürich bespielt und in der Inszenierung „Rausch“, unter der Leitung und Initiative der Komponistin Aleksandra Sucur, Körper und Stimme in Form von Schauspiel, Rap, und Gesang beigetragen. Sie ist Teil des Formats „FLINTAQ Cypher”, eine Plattform für Newcomer*innen, die sich im Rap ausprobieren möchten. 2019 war sie für einen Austausch an der Theaterschule Ecolè Gambidi. Ouagadougou in Burkina Faso.